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Unser zehntes Programm Frühling 2006
Tomas
Gonzalez Dies ist die Geschichte von zwei Aussteigern aus der bürgerlichen Gesellschaft Medellins in den Jahren 1976/77. Die Protagonisten, J. und seine Freundin Elena, brechen aus dem oberflächlichen, nur auf Konsum und Vergnügen ausgerichteten Leben der Millionenstadt aus und wollen auf einer entlegenen Finca an der karibischen Küste Kolumbiens neu anfangen. Der Roman schildert ihre Ankunft in einer für sie fremden Welt, ihre Begegnung mit der Kultur der Schwarzen, ihre Anstrengungen, sich in dem heruntergekommenen Landhaus einzurichten und die Finca zu einem einträglichen Unternehmen zu machen.
edition
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Brigitte
Fuchs Nachdem Brigitte Fuchs bisher mit heiterem Ernst Gedichte geschrieben hat, die uns den Boden unter den Füssen wegziehen, legt sie nun eine Sammlung von sprachlichen Kapriolen vor. Diese Salti und Lockerungsübungen aus der Arena einer Sprachkünstlerin zeigen auf fröhliche und mitreissende Weise, wie vielfältig sich Sprache einsetzen lässt, wie fantasievoll, verblüffend und unerschöpflich unser alltägliches Medium sein kann.
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![]() Edward W. Said "Edward Said ist einer der einflussreichsten Literatur- und Kulturtheoretiker der Welt", schrieb die New York Times. Berühmt geworden durch seine epochale Studie "Orientalismus", die von der Wahrnehmung des Orients durch die westliche Wissenschaft handelt, legt der 2003 verstorbene Said ein letztes Mal eine tour de force vor, in der er über so kontroverse Themen wie seine Identität als palästinensischer Araber, die Aussichten auf Befreiung und Versöhnung im Nahen Osten und die Wurzeln des internationalen Terrorismus spricht. Seine detaillierte Analyse des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses macht deutlich, warum dieser immer wieder scheitern muss, solange er nicht zwischen gleichwertigen Partnern, sondern zwischen einer Kolonialmacht und einem besetzten, unterworfenen Volk geschlossen wird.
Walter
Matthias Diggelmann ![]() Walter Matthias Diggelmann verstand sich als Schriftsteller, lange bevor sein erstes Buch in den Handel kam. Sein Publikum waren Verwandte und Freunde, sein Medium die Briefe, die er an sie verschickte. Mit Briefen, so bekannte er später, habe alles angefangen. Der vorliegende Band enthält eine repräsentative Auswahl jener Briefe, die Walter Matthias Diggelmann im Laufe seines Lebens an Freunde und Verwandte, an Kollegen, Verleger, Politiker und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens geschrieben hatte. Das früheste Schreiben stammt aus dem Jahr 1948, das letzte verfasste er, als er bereits schwer krank war und die Hand ihm kaum mehr gehorchte.
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