Unser zehntes Programm

 Frühling 2006

Tomas Gonzalez
Am Anfang war das Meer
Roman
aus dem Spanischen übersetzt von Peter Schultze-Kraft und Gert Loschütz unter Mitarbeit von Jan Weiz, mit einem Nachwort von Peter Schultze-Kraft
176 Seiten, gebunden,
Fadenheftung, Lesebändchen
Fr. 29.-, Euro 18.80
ISBN 978-3-85990-095-1

Dies ist die Geschichte von zwei Aussteigern aus der bürgerlichen Gesellschaft Medellins in den Jahren 1976/77. Die Protagonisten, J. und seine Freundin Elena, brechen aus dem oberflächlichen, nur auf Konsum und Vergnügen ausgerichteten Leben der Millionenstadt aus und wollen auf einer entlegenen Finca an der karibischen Küste Kolumbiens neu anfangen. Der Roman schildert ihre Ankunft in einer für sie fremden Welt, ihre Begegnung mit der Kultur der Schwarzen, ihre Anstrengungen, sich in dem heruntergekommenen Landhaus einzurichten und die Finca zu einem einträglichen Unternehmen zu machen.

 

 

 

 


  

 

edition 8
Unsere Programme seit
der Gründung 1998

Unser Gesamtverzeichnis

 

Die Brücke: Bilder von palästinensischen Künstlern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brigitte Fuchs
Salto wortale
Sprachliche Kapriolen mit Grafiken von Beat Hofer
176 Seiten, gebunden,
Fadenheftung, Lesebändchen
Fr. 29.-, Euro 18.60
ISBN
978-3-85990-110-0

Nachdem Brigitte Fuchs bisher mit heiterem Ernst Gedichte geschrieben hat, die uns den Boden unter den Füssen wegziehen, legt sie nun eine Sammlung von sprachlichen Kapriolen vor. Diese Salti und Lockerungsübungen aus der Arena einer Sprachkünstlerin zeigen auf fröhliche und mitreissende Weise, wie vielfältig sich Sprache einsetzen lässt, wie fantasievoll, verblüffend und unerschöpflich unser alltägliches Medium sein kann.

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Edward W. Said
Kultur und Widerstand
David Barsamian spricht mit Edward W. Said über den Nahen Osten
Aus dem Englischen übersetzt von Michael Schiffmann
208 Seiten, Broschur
Fr. 26.-, Euro 16.80
ISBN
978-3-85990-109-4

"Edward Said ist einer der einflussreichsten Literatur- und Kulturtheoretiker der Welt", schrieb die New York Times. Berühmt geworden durch seine epochale Studie "Orientalismus", die von der Wahrnehmung des Orients durch die westliche Wissenschaft handelt, legt der 2003 verstorbene Said ein letztes Mal eine tour de force vor, in der er über so kontroverse Themen wie seine Identität als palästinensischer Araber, die Aussichten auf Befreiung und Versöhnung im Nahen Osten und die Wurzeln des internationalen Terrorismus spricht. Seine detaillierte Analyse des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses macht deutlich, warum dieser immer wieder scheitern muss, solange er nicht zwischen gleichwertigen Partnern, sondern zwischen einer Kolonialmacht und einem besetzten, unterworfenen Volk geschlossen wird.

 

 

Walter Matthias Diggelmann
Da, das bin ich
Selbstzeugnisse und Briefe
Herausgegeben von Klara Obermüller
288 Seiten, gebunden,
Fadenheftung, Lesebändchen
Fr. 34.-, Euro 21.80
ISBN
978-3-85990-026-4

Walter Matthias Diggelmann verstand sich als Schriftsteller, lange bevor sein erstes Buch in den Handel kam. Sein Publikum waren Verwandte und Freunde, sein Medium die Briefe, die er an sie verschickte. Mit Briefen, so bekannte er später, habe alles angefangen. Der vorliegende Band enthält eine repräsentative Auswahl jener Briefe, die Walter Matthias Diggelmann im Laufe seines Lebens an Freunde und Verwandte, an Kollegen, Verleger, Politiker und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens geschrieben hatte. Das früheste Schreiben stammt aus dem Jahr 1948, das letzte verfasste er, als er bereits schwer krank war und die Hand ihm kaum mehr gehorchte.