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Nur
Gute kommt ins Himmel Dragica
Rajcics Kurzprosa wirft in kantigen Fragmenten Schlaglichter auf unsere
groteske Wirklichkeit. Mit naiv verfremdetem, scharfem Blick und
ironischer Zunge lässt die Autorin Widersprüchliches
aufeinanderprallen: eine - nicht einfach heile - Kindheit in Kroatien,
die bösartige Harmlosigkeit des Gastlandes, die Existenz als
Ausländerin, Gastarbeiterin, Flüchtlingsfrau, die
beklemmende Realität des Krieges, die Abgehobenheit des
Kulturbetriebs, die possierliche Rolle der Literaten. Ein blitzendes
Kaleidoskop unserer Ungereimtheiten.
Neue
Gedichte von Dragica Rajcíc Vorstellung der Autorin
durch den österreichischen Literaturkritiker Jens Nicklas |
Halbgedichte
einer Gastfrau "Sarah
Kirsch hat einmal gerühmt, in diesen Gedichten komme eine
poetische Ader zum Vorschein, die in der gesamten deutschsprachigen
Literatur sonst nirgends sichtbar wäre … Die
Unverwechselbarkeit der Stimme von Dragica Rajcic liegt insbesondere in
dieser ihrer Fähigkeit, mit Worten, die sich bewusst abheben
von der standardisierten, von unserer Standardsprache, der Traurigkeit,
die sich im Grund aus einer einzigen Feststellung ableitet: 'Welt ist
nur im Traum schön.'"
Lebendigkeit
Ihre zurück "…
hier hingegen das ganze Elend der zwangsweise reduzierten Existenz in
frappierenden Brüchen, voll offener Stellen: Poesie atmende
Ungenauigkeiten, hoch expressive Verrücktheiten in
schönster Naivität." |
Tod, wo ist dein Stachel? Predigt von Dragica Rajcic, gehalten am 24. März 2007 in Thalwil und am 25. März 2007 in der Laurenzenkirche in St. Gallen. |