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![]() Ruedi
Debrunner
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Im
Rückblick erleben wir mit Mark, wie er seinen Platz sucht in
der andern Kultur,
die ihn mit all ihrer Fremdheit und Fülle umfängt. Da
ist der lebensfrohe
Reverend Ngwa mit seiner Frau Helen, die ihn unter ihre Fittiche
nehmen, da ist
der begabte Musiker Che Jo mit seinen anzüglichen Scherzen, da
ist die
afrikanische Musik und vor allem diese eine hinreissende Stimme: Lamee.
Mark
verliebt sich in die Informatikstudentin, verbringt eine glutheisse
Nacht mit
ihr – und erfährt einige Wochen später,
dass sie ein Kind erwartet. Nun, denkt
er, gehört er dazu. Wirklich? Mit
viel Kenntnis der Verhältnisse und überragendem
musikalischem Wissen lässt
Ruedi Debrunner die kamerunische Welt vor uns entstehen. Witzig und mit
Sinn
fürs Detail schildert er, wie Mark Zeller zunächst
linkisch, häufig
überfordert, dann aber zunehmend gewandter eintaucht in den
ungewohnten Alltag,
wie er aufgenommen wird – und wie er, betrogen und beraubt,
hinter der
vermeintlichen Idylle den Lebenskampf in all seiner Bitterkeit erkennt:
der
Preis für eine Begegnung auf neuer, ehrlicher Grundlage. |
Ruedi
Debrunner
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