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Denknetz-Jahrbuch
2005 Lange Jahre neoliberaler Vorherrschaft haben unsere Wirtschaft und Gesellschaft ungleicher gemacht. Nicht nur real, sondern auch im Denken. Soziale Spaltung, Ausgrenzung, Arbeitslosigkeit und exzessives Profitstreben schienen als Normalität akzeptiert - als kleine Übel auf dem Weg zu Markt und "Leistungsgerechtigkeit".
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Die Zeit der Denkverbote ist vorbei. Löhne, Diskriminierungen und Hierarchien werden wieder offen thematisiert, die Ehrfurcht gegenüber den (Fehl-)Leistungen des Topmanagements ist verflogen. Der Generalverdacht des "Sozialneids", mit dem Gutsituierte unbequeme Fragen zu erledigen pflegten, verliert an Überzeugungskraft. Ungelöste Probleme der Geschlechtergerechtigkeit, der Gesundheitsversorgung usw. sind wieder auf der Tagesordnung. Die Initiativgruppe Denknetz Schweiz trägt dazu bei, dass die Denkarbeit weitergeht. Mit Tagungen, Diskussionsforen, Internet-Plattformen - und mit dem neu lancierten Jahrbuch! Regelmässig wird das Denknetz künftig Einblicke in interessante Debatten gewähren, wirtschaftliche und soziale Trends kritisch beobachten, Ursachen von Ungleichheit analysieren und Strategien für nachhaltige Gerechtigkeit skizzieren - in der Schweiz und weltweit. |
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