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![]() Peter
Weingartner
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Auch der "Rechtschaffer" ist
so ein Fall. Die Wahrung
seiner persönlichen Rechte ist ihm zum eigentlichen
Lebenszweck geworden. Das
Recht-Schaffen betreibt er bis zur Selbstvernichtung. Immer wieder
dieses
Verlangen nach Vollständigkeit, nach Konsequenz, nach
Perfektion, auch nach
Licht und Schönheit im dunklen Provinzalltag. Obsessionen, die
unvermittelt in
hintergründige Komik umschlagen können. Das
pedantisch verbohrte Beharren auf
einer Sache erinnert an die abgründig sturen Dialoge eines
Karl Valentin. Weingartner kritisiert sie nicht, er diffamiert sie nicht, er redet von ihnen in einer Sprache, welche ihre Einsamkeit und Isolation, ihre kleinen Eitelkeiten, ihr Leiden an der Enge auf einzigartige Weise fühlbar macht und aus der, fast unmerklich und leise, immer wieder ein Schmunzeln über die prinzipielle Ausweglosigkeit menschlichen Strebens herausleuchtet. Seine verborgene Gesellschaftskritik ergeht sich nicht in abstrakten Begriffen und soziologischen Analysen, sondern im Erzählen wahrhaftiger Geschichten.
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Peter
Weingartner
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