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![]() Kurt
Wyss In
den vergangenen zwanzig Jahren wurde in vielen Ländern eine neue Sozialpolitik
unter Stichworten wie Work Not Welfare, Arbeit statt Sozialhilfe,
Arbeitsintegration, 1-Euro-Jobs, Integration statt Rente oder ähnlichem
durchgesetzt. Diese Sozialpolitik lässt sich mit einem aus dem Amerikanischen
stammenden Neologismus kurz als Workfare bezeichnen (als Zusammenzug der Worte
Work und Welfare).
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Die
vorgelegte Untersuchung unternimmt den im deutschsprachigen Raum
bislang
einzigartigen Versuch, Workfare in einer umfassenden Weise zu
erklären. Sie bleibt nicht bei den Oberflächenphänomenen
stehen, sondern
bestimmt die Sache gleichsam von den Wurzeln her: Wie hat es zum ganzen
sozialstaatlichen Wechsel von Welfare (Wohlfahrt) zu Workfare kommen
können?
Welche politischen Hauptströmungen der Zeit befördern den
Wechsel und welche
Motive stehen dahinter? Wie funktioniert Workfare genau respektive,
welche
Massnahmen gehören zu Workfare und wie werden sie konkret
umgesetzt? Wird das
von Workfare offiziell Versprochene erreicht und wenn nicht, warum
nicht? Welche
Folgen haben die Workfare-Massnahmen für die Direktbetroffenen?
Inwiefern wird
via Workfare und die um Workfare lancierten öffentlichen Debatten
(z.B.
Missbrauchsdebatte) Druck auf die allgemeine Bevölkerung
ausgeübt? Welchen
Einfluss nimmt Workfare auf die generelle gesellschaftliche
Entwicklung, im
Besonderen auf Familie, Arbeit und Bildung? |
Kurt
Wyss
Das Buch ist ohne akademische Scheuklappen geschrieben und will in erster Linie aufklären. Es wendet sich entsprechend an alle, die an einem aufgeklärt-kritischen Urteil interessiert sind.
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