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Kontakt:
Die Brücke
c/o Ahmad Kamal
E-Mail
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Die Spirale
von Gewalt und Gegengewalt im Nahen Osten fordert fast
täglich Todesopfer und hält der
Weltöffentlichkeit in Erinnerung, dass es da noch ein
ungelöstes Problem gibt - die Zukunft des
palästinensischen Volkes. Sowohl die permanente
Ausdehnung der israelischen Siedlungen auf
palästinensischem Gebiet in Verbindung mit dem weit
gediehenen Bau einer Trennmauer als auch die Intifada gegen
die israelische Besetzung zeigen, auf welch schwachen
Füssen die bisherigen Friedensverhandlungen im Nahen
Osten standen und stehen. Grösstes Problem bei der
Suche nach einer Lösung ist neben den israelischen
Siedlungen auf palästinensischem Gebiet und der Stadt
Jerusalem auch das in einer UNO-Resolution festgelegte Recht
auf Rückkehr der palästinensischen
Flüchtlinge, die in arabischen Ländern meist unter
hoffnungslosen Zuständen in Lagern leben.
Zu
diesen rund 3,5 Millionen Flüchtlingen gehören
auch die 10 Männer und Frauen aus dem
Flüchtlingslager Ein-El-Helwi
im Südlibanon, von denen die Bilder
dieser Ausstellung
stammen.
Sie sind
Künstlerinnen und Künstler, die einen Teil ihres
Einkommens mit Malen verdienen. Sie arbeiten
hauptsächlich im Auftrag, meist ab fotografischen
Vorlagen. Daneben hegen sie aber auch persönliche
künstlerische Ambitionen und malen Bilder, die ihnen
gefallen. Im Projekt "Die Brücke" haben sie sich
zusammengeschlossen, um gemeinsam zu versuchen, ihre Bilder
auch in der Schweiz und in anderen Ländern Europas zu
vertreiben.
Mit
dem Verkauf der Bilder will die "Die Brücke" diesen
Frauen und Männern in erster Linie eine weitere
Perspektive eröffnen. Nicht zuletzt geht es aber auch
darum, im Sinne eines Kulturaustausches der Bevölkerung
Europas das palästinensische Kunstschaffen näher
zu bringen.
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Galerie
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Die
Menschen brauchen Hoffnung
Die UNRWA,
das eigens für palästinensische
Flüchtlinge geschaffene UNO-Hilfswerk, hat
seine Leistungen vor einiger Zeit drastisch
reduziert, womit sich die Lebensbedingungen der
Vertriebenen noch weiter verschlechtert haben.
Im
Libanon, wo rund eine halbe Million
palästinensische Flüchtlinge einer
Lösung ihrer Probleme harrt, herrscht in den
Lagern eine extrem hohe Arbeitslosigkeit - nicht
zuletzt, weil sich die libanesische Regierung
weigert, ihnen Arbeitsbewilligungen zu erteilen.
Der Mangel an Zukunftsperspektiven treibt vor allem
die Jugendlichen in Hoffnungslosigkeit und
Verzweiflung.
Linksammlung
zu Palästina und zum
Nahost-Konflikt
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