Vor dem Fenster

E-Book Buch

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Gebunden, Fadenheftung, Lesebändchen

256 Seiten

CHF 25.00, EUR 25.00

ISBN: 978-3-85990-348-7

E-Book

ISBN mobi: 978-3-85990-350-0

ISBN epub: 978-3-85990-349-4


4 Rezensionen

Die Welt ist eine Bühne. Und die Menschen spielen mit, so gut sie es vermögen: In den dreissig Geschichten dieses Buches treten Florian, Raphaela, Jasmin, Antonio, Fabienne und wie sie alle heissen immer wieder auf. Sie bleiben oder gehen. Warten ab oder schreiten zur Tat. Suchen oder geben auf. Es kommt zu Überschneidungen der Lebenswege, zu überraschenden Wendungen und fatalen Ereignissen.

Ein Paar streitet sich in der Strassenbahn. Kinder zeichnen Kreidemonster auf den Gehsteig. Ein Junge schreibt alles verkehrt. Ein Pensionär spricht mit einem unsichtbaren Freund. Ein katalanischer Maler macht sich auf die Suche nach dem Vater. Eine alte Dame vermisst ihren Liebhaber von einst. Ein Ausflug endet im Nichts. Ein Teenager flirtet im Cyberspace. Ein Musiker verirrt sich in ein Striplokal. Ein Haus versinkt langsam im Boden. Ein Weihnachtsfest droht zu kippen … Und die Strassenbahn fährt ewig ihre Runden.

Stephan Mathys erzählt in den Geschichten dieser Menschen vom Sehnen und Zögern, von der Last der Vergangenheit und dem Mut zum Aufbruch. Mal poetisch leise, mal humorvoll schräg, aber immer schnörkellos und packend.

«Diese Geschichten gefallen mir, ihre Lakonie, ihre Wärme, ihre raffinierte Bauart.»
Susanna Schwager, Schriftstellerin

«Stephan Mathys spielt fantasievoll mit Ebenen, Spiegelungen, mit Requisiten und Wortspielen. Doch die Verspieltheit tut der Genauigkeit der Beobachtung keinen Abbruch. Der Leser, die Leserin erkennt sich wieder in diesen Geschichten, in welchen die Kunst des Gesprächs die Hauptrolle spielt.»
Monique Obertin, Literaturzeitschrift ORTE

«Den Geschichten von Mathys ist gemein, dass sie alle, wie der Titel beschreibt, vor dem Fenster stattfinden könnten. Es sind Geschichten, wie sie überall um uns herum vorkommen. Es geht um Alltägliches, das im Alltag untergeht. Kurz und präzise ist der Blick von Mathys, unprätentiös seine Ausdrucksweise.»
ekz Bibliotheksservice