Schilder in der Wüste

Neu

Gibt es ein richtiges Leben im falschen? Um diese Frage kreist der neue Roman von Hannelore Dietrich. Die Hauptfigur in "Schilder in der Wüste" ist Florentina, eine junge Frau, die in einer ländlichen WG im Bernbiet wohnt und nach jahrelanger unentschlossener Trödelei den Weg findet, den sie in ihrem Leben gehen will.

Veranstaltung: Eine zweite Säule für alle

Dienstag, 24. März, 19h00
Politforum Bern, Käfigturm, Marktgasse 67, Bern

Eine Veranstaltung von Denknetz und edition 8
Anschliessend Apéro

Die berufliche Vorsorge in der Schweiz steckt in der Sackgasse. Innerhalb weniger Jahre sind die Renten erheblich eingebrochen. Ausserdem verstecken sich hinter dem komplizierten und intransparenten System wachsende Ungleichheiten und handfeste Risiken für breite Bevölkerungsschichten.

Mit der deutlichen Ablehnung der BVG-Reform im September 2024 hat die Stimmbevölkerung ein klares Signal gesendet: So kann es nicht weitergehen. Doch was jetzt? Das Buch "Eine zweite Säule für alle" stellt mit dem Vorschlag für eine BVG-Totalrevision erstmals ein durchdachtes und machbares Konzept vor, das die berufliche Vorsorge zu einer echten Sozialversicherung werden lässt. Die Ziele: Mehr Sicherheit, mehr Solidarität, mehr Transparenz, mehr Gender- und Generationengerechtigkeit.  

Die Autor:innen Michael Graff, Ruth Gurny und Beat Ringger ermöglichen an dieser Veranstaltung eine sachkundige Auseinandersetzung mit dem Reformmodell und beleuchten unter anderem auch dessen finanzielle Aspekte. Eine Veranstaltung für alle, die daran interessiert sind, die Altersvorsorge transparenter, solidarischer und krisenfester zu machen.

Kopfkind

Neu

Christine Johanna Kellers erster Roman "Kopfkind" dreht sich um eine Anwältin und alleinerziehende Mutter, die meint, ihr stressiges Berufs- und Privatleben im Griff zu haben. Ihre Strategie beruht darauf, in allen Bereichen auf sich selbst zu vertrauen – bis zu dem Punkt, an dem sie verlernt hat, jemand anderen zu "brauchen".

Jetzt bist du nicht mehr bei mir

Neu

Der nicaraguanische Schriftsteller Sergio Ramírez steht ganz in der Tradition berühmter lateinamerikanischer Autoren wie Jorge Luis Borges und Julio Cortázar. Sein neuer Erzählband "Jetzt bist du nicht mehr bei mir" lässt auf unterschiedliche Weise ein Kaleidoskop des Lebens in Lateinamerika entstehen, das immer auf der Grenze zwischen menschlicher Komödie und Tragödie balanciert.

Lesungen: Karin
Hermes

Karin Hermes liest aus ihrem Erstling "Purpur". Er erzählt die Geschichte der Berliner Tänzerin und Bildhauerin Oda Schottmüller, die sich als Kurierin in der Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" gegen das Naziregime engagiert und ihren Einsatz mit dem Leben bezahlt. Lesung, Diskussion und Apéro mit beschränkter Platzzahl. Anmeldung hier

Freitag, 27. März, 18h00
SAPA Schweizer Archiv der Darstellenden Künste,
Limmatstrasse 265, Zürich

Lesung mit Tanz
Freitag, 8. Mai, 18h00
Höchhus Steffisburg, Höchhusweg 17, Steffisburg

vor gestern - nach heute

Neu

Der Lyrikband in unserem Frühlingsprogramm 2026 stammt von Asiye Müjgan Güvenli, geboren in der Türkei, wohnhaft in Winterthur. Ihre Gedichte in "vor gestern – nach heute" erzählen von Verlorenheit, Fremdheit, Trauer und Unterdrückung, genauso und intensiver noch von Sehnsucht, Befreiung und dem Glanz der Welt. Im Zentrum steht die Hoffnung, die Verbundenheit mit dem Leben.

Welt am Scheideweg

Neu

Was bedeuten die Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten und im Sudan, generell die geopolitischen Spannungen der 2020er Jahre für das multilaterale System? Welche Ansätze gibt es, um aus einer Entwicklung zu finden, die immer mehr Menschen als Abwärtsspirale empfinden? Antworten auf diese Fragen gibt Jacques Forster, ehemaliger Vizepräsident des IKRK und Leiter des Institut universitaire d’études du développement (IUED), in seinem Buch "Welt am Scheideweg - Zeitenwende in der Nord-Süd-Zusammenarbeit".

Vernissage: Christine Keller

Christine Johanna Keller tauft ihren Romanerstling "Kopfkind", der sich um eine Anwältin und alleinerziehende Mutter dreht, die meint, ihr stressiges Berufs- und Privatleben total im Griff zu haben. Moderation: Martina Rutschmann, Begrüssung: Claudio Miozzari. Anschliessend Apéro. (Anmeldung erbeten an chj.keller@bluewin.ch, Spontanbesuche möglich).

Donnerstag, 16. April, 18h30
Vorstadttheater Basel, Gemeindehaus Oekolampad, Allschwilerplatz 22, Basel
(Türöffnung 18h00)

Marino Bodenmann - der Rote aus dem Wallis

Neu

Urs Grässlin hat nach jahrelanger Spurensuche eine Biografie über seinen Grossvater geschrieben: "Marino Bodenmann – der Rote aus dem Wallis." Dieser Walliser wuchs als Waisenbub in ärmlichen Verhältnissen auf und wurde später eine wichtige Figur in der kommunistischen Bewegung der Schweiz, unter anderem als erster Sekretär der KPS, Mitglied im Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale, Mitgründer der PdA sowie als Grossrat in Basel und Nationalrat.

Eine zweite Säule für alle

Neu

Das Sachbuch "Eine zweite Säule für alle - Vorschlag für eine Totalrevision der beruflichen Vorsorge" sagt schon im Titel, wovon hier die Rede ist. Verfasst wurde es von Michael Graff, emer. Professor für Volkswirtschaft, von Ruth Gurny, emer. Professorin für Soziologie, und von Beat Ringger, ehemaliger Sekretär des Denknetzes und VPOD-Zentralsekretär. Ihr Modell macht aus der beruflichen Vorsorge eine echte Sozialversicherung: sicher, transparent, gender- und generationengerecht.

Lesung: Elisabeth
Ursprung

Die Autorin liest aus ihrem ersten Buch, dem Erzählband "Übers Eis gleiten", in dem sie mit scharfem Blick und einer ureigenen Sprache verknappte Sittenbilder schuf. Anschliessend Apéro.

Dienstag, 21. April, 20h00
Stadtkeller Dietikon, Bremgartnerstrasse 20, Dietikon

"Ich. Jetzt." im Fotomuseum Winterthur

Am 28. Februar eröffnete das Fotomuseum in Winterthur die Ausstellung "Frauen. Fragen. Fotoarchive", die die Arbeit von sieben Fotografinnen aus der Zeit von 1900 bis 1970 beleuchtet. Die Fotografiegeschichte der Schweiz sei vor allem aus männlicher Perspektive überliefert, schreibt die Fotostiftung Schweiz dazu. Von den rund 160 Archiven in ihrer Sammlung stammten nur 26 von weiblichen Fotoschaffenden. Sieben davon werden nun in den Fokus gerückt.

Die Ausstellung läuft bis zum 14. Juni. Besonders gefreut hat uns, dass Gaby Vogts "Ich. Jetzt" zu den ausgestellten Fotobüchern gehört. In der Zeit der Corona-Pandemie bei uns erschienen, porträtiert dieses Buch 40 Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren, die Einblick in ihre Gedankenwelt geben und ihr Dasein reflektieren. Der Förderverein der Fotostiftung Schweiz hat 15 Fotografien dieser Serie angekauft; drei davon sind ebenfalls in der Ausstellung zu sehen.

Vernissage: Hannelore Dietrich

Hannelore Dietrich stellt ihren neuen Roman "Schilder in der Wüste" vor. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die nach Jahren unentschlossener Trödelei endlich ihren Weg findet und dabei von einem selbstdeklarierten Igel zu einem mit anderen verbundenen Menschen wird.

Mittwoch, 22. April, 19h00
Villa Bernau, Seftigenstrasse 243, Wabern (Köniz)

Lebendiges Porträt

Die weitgehend unbekannte Lebensgeschichte der deutschen Tänzerin und Bildhauerin Ota Schottmüller, verpackt in eine "historische Fiktion", die durchaus der Realität in Nazi-Deutschland hätte entsprechen können, lese sich spannend, schreibt Hartmut Regitz in der Zeitschrift "tanz" über den Debütroman "Purpur" von Karin Hermes. Und: "Das Porträt gewinnt generationsübergreifend dadurch nicht zuletzt Grösse und Lebendigkeit, die bis in die Gegenwart reicht und Oda Schottmüller vor dem Vergessen bewahrt." Ota Schottmüller war als Mitglied der deutschen Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" im Gefängnis Plötzensee hingerichtet worden. Karin Hermes hat aus ihr eine Kurierin gemacht, die geheime Botschaften der Antifaschisten, verschlüsselt eingebaut in Notationen des Tänzers Laban, transportierte. Hier die ganze Rezension

Die Kraft des Tanzes
An den Swiss Dance Days 2026 hat Simona Travaglianti, Leiterin Reso – Tanznetzwerk Schweiz, den Roman "Purpur" als Aufhänger für ihre Eröffnungsrede genutzt.

Lesung: Katja Fusek

Die Autorin liest aus ihrem neuen Roman "Temná", in dem sich drei Frauen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds mit Vorurteilen, Diskriminierung, Scham und Schuldgefühlen auseinandersetzen müssen, und mit der Frage, wie politische und gesellschaftliche Realitäten in ihr Leben eingreifen. (Weitere Autor:innen: Christoph Keller, Eugenia Senik, Gabrielle Alioth)

Samstag, 9. Mai, 19h30
Trafohalle, Therwilerstrasse 56, Bottmingen

Viel Lob für "Heiligblut"

Wie schon für seine bisherigen Anselm-Krimis, erntet Peter Weingartner auch für den neuen "Heiligblut" viele Lorbeeren. So schreibt etwa Peer Teuwsen in der NZZ am Sonntag: "Wie diese Zeitung unlängst bemerkt hat, ist es mit der Sparte Regio-Krimi hierzulande inhaltlich nicht zum Besten bestellt: viel Klischee, wenig originäre Sprache. Eine Ausnahme stellt Peter Weingartner dar, der seit Jahren Originalware aus dem Luzerner Hinterland liefert. Da dienen Landschaft, Gemäuer und Menschen nicht bloss als Kulisse, da bohrt sich einer in Geschichte und Seele des Schweizerischen ein." Und Babina Cathomen meint im kulturtipp, der mit "philosophischen Einsprengseln über das Böse und satirischen Spitzen auf zeitgeistige Themen" angereicherte Roman "Heiligblut" sei ein "Regiokrimi der besonderen Art, der so knorrig und versponnen ist wie sein Ermittler". Weitere Rezensionen hier

Lesung: Veronika
Sutter

Veronika Sutter liest aus ihrem ersten Roman "Mein Bett gehört mir nur in der Nacht". Darin geht es um drei Jugendliche in einer öden Vorortssiedlung, vor denen ein neuer Lebensabschnitt liegt, mit dem sie noch nichts anzufangen wissen.

Lesung an den Solothurner Literaturtagen
15. bis 17. Mai 2026 (genaue Daten folgen)

Ein kleines
Gesamtkunstwerk

Mit dem Satz "Eine absolute Empfehlung!" schliesst Veronika Fischer vom Kulturmagazin "Saiten" ihre Besprechung von "Das kleine Lied der Freiheit", dem Erstling der Journalistin Ursula Trunz. Das Buch sei "ein kleines Gesamtkunstwerk", findet sie. Trunz verwebe Geschichten verschiedener in St. Gallen lebender Personen, die sich immer wieder treffen, in einem "ausgesprochen intelligenten Erzählstil, der an Daniel Kehlmanns Ruhm erinnert, aber bei Weitem besser gelingt. Was bei Kehlmann hölzern und konstruiert erscheint, gelingt Trunz mit Eleganz und Leichtigkeit."

Hier die ganze Besprechung

Heiligblut

Aus reinem Interesse besucht der Luzerner Polizist Anselm Anderhub das Krimifestival in Willisau. Das Programm lässt sich hören: Lesungen, Krimi-Hörspiele im Darkroom und ein Podiumsgespräch zum Thema "Das Böse". Und natürlich lässt auch das Mordopfer in Peter Weingartners neuem Krimi "Heiligblut" nicht lange auf sich warten.

Temná

In Katja Fuseks neuem Roman "Temná" kreuzen sich die Wege von drei Frauen unterschiedlichen Alters und Hintergrunds. Merkwürdige Ereignisse geben ihrem Leben eine dramatische Wendung. Dabei müssen sie sich mit fremden und eigenen Vorurteilen, mit Diskriminierung und Ausgrenzung, mit Scham und Schuldgefühlen auseinandersetzen und mit der Frage, wie politische und gesellschaftliche Realitäten in ihr Leben eingreifen.

Purpur

"Purpur" ist eine historische Fiktion der Choreografin Karin Hermes und erzählt die Geschichte der Berliner Tänzerin und Bildhauerin Oda Schottmüller, die sich als Kurierin in der Widerstandsgruppe "Rote Kapelle" gegen das Naziregime engagiert und ihren Einsatz mit dem Leben bezahlt.

Das Video zum Buch

Das kleine Lied der Freiheit

Die Erzählungen in "Das kleine Lied der Freiheit" von Ursula Trunz tauchen in die Gedankenwelt dreier Generationen und in die Lebenskreise von vier Frauen und drei Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie berühren sich über Länder und Kontinente hinweg, durchdringen sich und entfernen sich auch wieder voneinander.

Übers Eis gleiten

Alles ist wunderherrlich oder schreckhässlich. Die Zürcherin Elisabeth Ursprung erlebt eine Kindheit voller Widersprüche und mit einem gewalttätigen Vater. Früh schreibt sie dagegen an, doch vor ihrem Gefühl des Ungenügens vermögen die Texte nicht zu bestehen. Vieles wird vernichtet. 60 Jahre braucht sie, um sich und ihr Schreiben zu befreien. Das Buch "Übers Eis gleiten" bietet eine Auswahl ihrer Texte.

Vom Traum zur
Wirklichkeit

Das Mehrgenerationenhaus Giesserei in Oberwinterthur ist die grösste selbstverwaltete Siedlung der Schweiz. Der grosse Traum eines sozialen Wohnprojekts wurde Realität dank vieler Frauen und Männer, die ehrenamtlich mitgewirkt haben. Sie erzählen im reich bebilderten Buch "Vom Traum zur Wirklichkeit", herausgegeben von Mitbewohner Kurt Lampart, von ihren Visionen und Erfahrungen.

Mein Bett gehört mir nur in der Nacht

Drei Jugendliche an der Schwelle zum Erwachsenenalter sind die Held:innen in Veronika Sutters neuem Roman "Mein Bett gehört mir nur in der Nacht". Aufgewachsen in einer gesichtslosen Wohnsiedlung der 1970er Jahre, liegt vor ihnen ein beunruhigendes Stück Leben, und niemand hat eine Ahnung, was damit anzufangen ist.